: der schwerpunkt
Taxibranche unter Druck: „Hellelfenbein“ heißt im Fahrer*innensprech die klassische Farbe der Taxis, und es ist schon schön, einfach eines herbeizuwinken, sich in die Ledersitze fallen zu lassen, in denen so viele vor einem schon gesessen haben, und einfach nur sagen zu müssen, wohin es gehen soll ... um dann irgendwann doch aufzuschrecken. Beim Blick auf den Taxameter, der läuft und läuft. Das ist bei den Autos der Fahrdienst-Plattformen wie Uber und Free Now anders. Herbeiwinken ist zwar nicht, denn die Fahrt kann nur per App bestellt werden, aber dafür gibt es dann auch keine Überraschungen, der Preis steht von vornherein fest. In den letzten Jahren hat die Zahl der Taxis in Städten wie Berlin immer weiter abgenommen, während die anderen mehr wurden. Würden die Taxis nicht Krankenfahrten übernehmen, gäbe es sie vielleicht gar nicht mehr. Zum Thema
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 90 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen