: der schwerpunkt
Foto: Foto: serienlicht/imago
Berlin 2030 Klimaneutral: „Schön wär’s, klar, aber seien wir doch mal ehrlich: Das klappt doch nie. Allein die ganzen Wohnungen wärmezudämmen, wird doch viel zu teuer, und Handwerker*innen, die das machen könnten, gibt es auch nicht genug.“ Solche Bedenken begegnen den Freiwilligen, die in den vergangenen Wochen Flyer für den Volksentscheid „Berlin 2030 Klimaneutral“ verteilt haben. Und noch ist auch nicht klar, ob genug Stimmberechtigte am Sonntag mit „Ja“ stimmen werden. Aber: es könnte tatsächlich passieren, und dann, und das ist der Witz dabei, würde zugleich ein Gesetz in Kraft treten, das die Berliner Politik zur Erreichung dieses Zieles verpflichtet. Keine Ausreden mehr, kein „Das machen wir später“. „Wir hoffen, den Planeten retten zu können“, sagt das Künstlerduo Alexander Hacke und Danielle de Picciotto, die am Samstag bei der Großdemo am Brandenburger Tor auftreten werden. 48,
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen