: der krieg der worte vor fischers mission
„Wenn du in einem Loch bist, hör auf zu buddeln“
„Wir sind zu Solidarität bereit. Aber dieses Land wird unter meiner Führung für Abenteuer nicht zur Verfügung stehen.“
Kanzler Schröder am 5. August beim Auftakt der heißen Wahlkampfphase
„Die derzeitige Politik der Regierung isoliert Deutschland von der Hauptrichtung der Meinungen sogar innerhalb der Europäischen Union.“
US-Botschafter Daniel Coats am 4. September
„Ich habe keine Reisepläne.“
Schröder am 5. September auf die Frage, ob er den US-Präsidenten aufsuchen wolle
„Bush benimmt sich so, als sei er der Princeps Caesar Augustus und Deutschland die Provincia Germania. So geht es nicht.“
SPD-Fraktionschef Ludwig Stiegler am 6. September
„Bush will von seinen innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken. Das ist eine beliebte Methode. Das hat auch Hitler schon gemacht. […] Ich habe Bush nicht mit Hitler gleichgesetzt.“
Bundesjustizministerin Herta Däubler- Gmelin am 18. September laut Schwäbischem Tagblatt
„Es sind eindeutig ein paar Dinge gesagt worden, die weit über das normale Maß hinausgehen. In Deutschland ist eine Atmosphäre geschaffen worden, die in diesem Sinn vergiftet ist.“
US-Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice am 20. September
„Wir haben in Amerika ein Sprichwort: Wenn du in einem Loch bist, hör auf zu buddeln.“
US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld am 25. September auf die Frage nach einer Verbesserung der deutsch-amerikanischen Beziehungen
„Deutschland sollte den Schaden nicht unterschätzen, der in den Beziehungen zwischen dem Kanzler und dem Präsidenten, zwischen den beiden Regierungen entstanden ist. Erhebliche Reparaturarbeiten sind notwendig.“
Coats am 24. Oktober DPA FOTO: AP
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