: das wichtigste Freiwilliger Rauch-Verzicht klappt nicht
BERLIN afp ■ Die freiwillige Selbstverpflichtung der Gastronomie zum Nichtraucherschutz ist gescheitert. Dies geht aus einer Studie hervor, die von der Bundesdrogenbeauftragten und Verbraucherschützern gestern vorgestellt wurde. Demnach halten derzeit nur knapp 11 Prozent der Speisegaststätten ein ausreichendes Platzangebot für Nichtraucher bereit – dies sollte jedoch der Vereinbarung zufolge in 60 Prozent der Speisegaststätten der Fall sein. Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) wertete das Ergebnis als Beleg, dass Nichtraucherschutz ohne gesetzliche Regelung nicht erreichbar sei und appellierte an die Länder, das Rauchverbot in Gaststätten lückenlos und ohne Sonderregelungen einzuführen. Auch vzbv-Chefin Edda Müller wandte sich gegen Ausnahmeregelungen, wie sie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen für kleine Eckkneipen erwägen.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen