das wetter:
Die Giraffin
O weh. Tjard Wilbur hatte zu tief in die Krone geblickt. Oder in irgendein Glas. Er wusste es nicht mehr. Vage konnte er sich an einen langen Tresen erinnern. Sein Knorpel war jetzt trocken wie Elefantendung in der Sonne. Tjard Wilbur stutzte. Woher kannte er getrockneten Dung? Und Elefanten? Aber ja! Auch wenn er an diesem trüben Morgen eine Mütze hoch wie ein Bischof aufhatte, besann er sich nun darauf, dass ihn das Amt für außergewöhnliche Verhältnisse als Leihwerker in den Tierpark geschickt hatte. Er durfte Modder schippen. Den ganzen Tag. Und abends war er mit der Kollegin von den Giraffen aus, den ausgedörrten Hals befeuchten. Huch, da lag sie ja! Sie roch nach Savanne. Aber schlafen Giraffen nicht im Stehen? Und wie hieß sie eigentlich? Tjard Wilbur taufte sie Mala. Und das war wirklich ihr Name! Lächelnd schlief der Lorbass wieder ein.
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