das wetter: veränderungen (2):
Herr Weber tätschelte den Papagei. Dieser sagte: „Merci!“, und Herrn Weber gefiel die Abwechslung in der morgendlichen Begrüßung. Das Wachtelrührei mit Trüffeln mundete auch vorzüglich, Blau stand ihm sowieso viel besser als Gold, und es war wunderschön, dass sein Morgenspaziergang durch einen erwachenden Wald führte statt über den tristen Marktplatz. Mittlerweile war es schon Freitag, selbst die Zeit hatte sich verändert. Als Herr Weber von seinem Waldspaziergang zurückkehrte, stand vor dem Schloss anstelle des alten Kastellans eine Stechuhr in Form eines Yetis. Die Yeti-Stechuhr aber wollte Herrn Weber nur dann ins Schloss lassen, wenn er seine Hand in ihr Maul steckte.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen