das wetter: picasso wandert (12a):
Während sich Adolf und Elvis noch über verpasste Chancen stritten, schritt Picasso frohen Mutes voran – im sicheren Wissen, bald das Herz der Königstochter und damit das halbe Königreich zu gewinnen. Er hatte seine Komposition bereits vollständig im Kopf. Da, plötzlich, huschte eine Ringelnatter über den Weg und flüsterte ihm zu: „Küss mich, ich bin ein verzaubert schluchzend Mägdelein, und wenn du mich erlösen tust, will ich dir ein Geheimnis anvertrauen, denn ich ärgerte mich vorhin recht arg über deine beiden Ex-Mitbewohner.“ Picasso horchte auf. Normalerweise kümmerte er sich nicht um die Einflüsterungen von Ringelnattern, doch hier lag der Fall deutlich anders ...
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen