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Schwerpunkt Nachtleben: Abends einfach ausgehen und dann durch die Nacht tanzen, lange Monate konnte man das nicht mehr, weil pandemiebedingt alle Türen zu den Clubs geschlossen waren. Jetzt ist das Partyleben wieder zurück, es darf gefeiert werden. Nach Regeln nur – geimpft, genesen –, gewiss. Aber immerhin. Denn es geht nicht nur ums Tanzen. Es geht auch darum, in der Nacht einen utopischen diskriminierungsfreien Ort zu erschaffen, der bereits real existiert, im Club. Einen Gegenraum, in dem die Dragqueen umgekehrt zur Welt da draußen als „normaler“ angesehen wird als ein Durchschnittsbürger. Das hat wirklich gefehlt: eine diverse Clubkultur, in der man auch gar nicht zwischen queer und hetero unterscheiden will. Namen wie das Berghain und das SchwuZ in Berlin stehen dafür. Die Euphorie darüber, dass man in den Clubs wieder tanzen, Sex haben und schlichtweg durchdrehen kann, ist groß. Zum Thema

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen