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Schwerpunkt Nahverkehr: Dreieinhalb Stunden Bahn und Bus fahren, fünfmal umsteigen und immer wieder warten – statt einer flotten Dreiviertelstunde Autofahrt. Auch mit dem öffentlichen Nahverkehr kommt man aus der Stadt raus aufs Land. Man braucht nur eine Menge Zeit und ein bisschen Flexibilität: Wenn ein Anschluss mal nicht klappt, bricht die Kette ab und man kommt noch viel später oder einfach gar nicht mehr an. Unsere Autorin hat die Reise trotzdem gewagt und ist von Hamburg ins 50 Kilometer entfernte niedersächsische Vierden gefahren. Dort ist die Mobilitätswende noch weit entfernt, fast alle fahren Auto, Busse gibt es kaum noch. Nebenan in Hamburg will man derweil den Nahverkehr in den kommenden Jahren massiv ausbauen: Dort soll bis 2030 niemand mehr länger als fünf Minuten auf ein öffentliches Verkehrsmittel warten müssen. Zum Thema

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen