: chronologie
Krieg & Frieden
1961: Die britische Kolonie Sierra Leone wird unabhängig.
1991: Beginn eines Bürgerkrieges zwischen der Regierung und der Guerilla Revolutionäre Vereinigte Front (RUF).
1992: Militärputsch junger Soldaten unter Valentine Strasser
1996: Die Militärs geben die Macht ab. Bei Wahlen gewinnt der Zivilpolitiker Ahmed Tejan Kabbah.
Mai 1997: Teile des Militärs und der RUF stürzen Kabbah. Der inhaftierte Soldat Johnny Paul Koroma wird Präsident.
Februar/März 1998: Eine nigerianische Militärintervention bringt Kabbah wieder an die Macht.
Juli 1999: Kabbah schließt Frieden mit der Guerillatruppe RUF.
Oktober 1999: Beginn der UN-Mission Unamsil zur Überwachung des Friedens.
Mai 2000: Nigeria zieht die letzten seiner Interventionstruppen ab. Die RUF beginnt mit Angriffen auf die UN-Truppen. Großbritannien entsendet eine Interventionstruppe.
Mai 2001: Regierung und RUF schließen einen Waffenstillstand.
Januar 2002: Die UNO verkündet den erfolgreichen Abschluss der Demobilisierung aller Bürgerkriegsparteien. Die Regierung erklärt das offizielle Kriegsende.
Mai 2002: Präsident Kabbah gewinnt die durch die UN überwachten Wahlen.
Juli 2002: Großbritannien zieht seine Eingreiftruppe aus Sierra Leone ab.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen