piwik no script img

castor-zwischenlager berlin

Gelb leuchten die Castoren vor der Parteizentrale der Grünen am Platz vor dem Neuen Tor. Mit Schwertransportern haben Greenpeace-Aktivisten zwölf Castor-Behälter nach Berlin gebracht und seit gestern Morgen vor der Haustür der Grünen deponiert. Claudia Roth & Co. können jedoch aufatmen: Die Atommüllbehälter bestehen weder aus Gusseisen, noch enthalten sie Atommüll. Greenpeace-Mitglieder aus ganz Deutschland haben sie aus Stahl und Holz originalgetreu nachgebaut. Mit dieser Aktion will Greenpeace die Themen Atomausstieg und Endlagerung von Atommüll wieder auf die politische Agenda der Grünen bringen. „Der rot-grüne Atomausstieg ist eine Lüge“ und „Die Glaubwürdigkeit der Grünen hängt am Atomausstieg“, hieß es auf Transparenten. GRO FOTO: PAUL LANGROCK/ZENIT

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen