: bildungsstandards
Renner der Pisa-Debatte
Nichts wird intensiver diskutiert als nationale Bildungsstandards.
Wozu sind solche Standards gut? Sie reduzieren die dicken Lehrpläne auf Kompetenzen, die Schüler haben sollen. Nur mittels übergreifender Bildungsstandards lassen sich Vergleichstests von Schülern wie Pisa bewerkstelligen. Das Besondere an Pisa war, dass die Studie nicht Lehrpläne abfragte, sondern eben Kompetenzen fürs Leben.
Was ist das Problem der Standards? Dass sie nicht eindeutig vom Wissen abgegrenzt werden, das derzeit rund 1.000 deutsche Lehrpläne kodifizieren. Viele Experten befürchten, dass nach der Verabschiedung die Curricula noch umfänglicher werden. Sie schlagen vor: Bildungsstandards sollten die Lehrpläne weitgehend ersetzen. Man einigt sich also bundesweit auf Kompetenzen, die Schülern vermittelt werden sollten, und überlässt es den Bundesländern, vor allem aber den Lehrern, wie sie diese Bildungsziele im Unterricht erreichen. CIF
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