: anleitung
1 Zuerst müssen die Strumpfhosen in etwa 1,5 Zentimeter breite Streifen geschnitten werden. Dafür die Beine am Schritt von der Strumpfhose abschneiden und dann quasi in Ringel schneiden – aber so, dass die Ringel am Ende noch durch einen langen Steg verbunden sind.
2 Die Streifen werden nun von einem Steg zusammengehalten. Damit daraus eine lange Schnur wird, wird dieser Steg schräg von einem Einschnitt zum nächsten durchgeschnitten – beginnend vom Rand zum ersten Einschnitt, dann vom anderen Ende des ersten Einschnitts zum zweiten Einschnitt und so weiter. Die Schnur dann so dehnen, dass sich die Ränder einrollen.
3 Vier etwa 1,50 bis 2 Meter lange Streifen von der Schnur abschneiden, in der Mitte falten und verknoten – so entsteht die Schlaufe, an der die Blumenampel später aufgehängt werden kann. Von der Schlaufe sollten nun acht 70 bis 90 Zentimeter lange Schnüre abgehen.
4 Die acht Schnüre nebeneinander vor sich hinlegen und auf einer Höhe von 10 bis 20 Zentimetern unter der Schlaufe je zwei nebeneinanderliegende Schnüre verknoten – das ist die erste Knotenreihe. Für die zweite Knotenreihe etwa 5 Zentimeter unterhalb der ersten Knotenreihe wieder je zwei nebeneinanderliegende Schnüre miteinander verknoten – aber versetzt. Also Schnur 2 wird mit Schnur 3 verknotet, Schnur 4 mit Schnur 5, Schnur 6 mit Schnur 7 und schließlich Schnur 8 mit Schnur 1. So entsteht eine Art Netz. Für die dritte Knotenreihe noch mal etwa 5 Zentimeter unterhalb der zweiten Knotenreihe zwei nebeneinander liegende Schnüre miteinander verknoten – jetzt aber wieder wie bei der ersten Reihe: Schnur 1 mit Schnur 2 und so weiter.
5 Schließlich alle acht Schnüre fest miteinander verknoten. Jetzt kann durch eines der großen Löcher ganz oben ein Blumentopf in das Gebinde gehängt werden.
Achtung: Je nach Material der Strumpfhose dehnen sich die Schnüre unterschiedlich stark – dann müssen die Knotenreihen dichter beieinander oder weiter voneinander weg liegen, damit ein Blumentopf reinpasst. Deshalb beim ersten Mal die Knoten nicht zu fest zuziehen, damit sie variabel bleiben.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen