: amnesty
EU & Folter
Anlässlich der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft am letzten Samstag durch Dänemark hat amnesty international Vorschläge unterbreitet, wie die EU ihre Menschenrechtspolitik verbessern kann. Ein in Kopenhagen vorgestelltes Memorandum fordert Dänemark auf, den Kampf gegen die Folter zu einem Kernanliegen seiner Ratspräsidentschaft zu erheben. Die bestehenden Verpflichtungen der EU in Menschenrechtsfragen müssten besser umgesetzt werden. Dies gelte vor allem für die EU-Leitlinien zu Folter von 2001 und für die Menschenrechtsklauseln in EU-Abkommen mit Drittstaaten. Der Menschenrechtsarbeit innerhalb der EU-Grenzen müsse wieder stärkere Beachtung zukommen. Die Menschenrechtsarbeit der EU insgesamt müsse transparenter werden und verstärkt öffentlich Rechenschaft ablegen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen