■ Zwick-Ausschuß: Keiner hatte Einfluß
München (AP) – Der Vorsitzende des Zwick-U-Ausschusses im Bayerischen Landtag, Wilhelm (CSU), hat CSU-Politikern gestern bescheinigt, keinen Einfluß auf die Niederschlagung der Millionensteuerschuld von Bäderkönig Zwick genommen zu haben. Bei einer Bilanz der bisherigen Untersuchungen erklärte er gestern, weder die früheren Finanzminister Streibl und Tandler noch der jetzige Amtsinhaber von Waldenfels hätten sich nachweislich für eine Bereinigung der Zwickschen Steuerschulden von rund 74 Millionen Mark eingesetzt. Es sei auch kein Beleg für den Vorwurf aufgetaucht, Ministerpräsident Stoiber habe sich als damaliger Leiter der Staatskanzlei zugunsten Zwicks in die Steuerangelegenheit eingeschaltet. Die stellvertretende Ausschußchefin König (SPD) hielt Wilhelm vor, er sei „mit politischer Blindheit geschlagen“.
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