: Zur Person: Guido Buchwald
Guido Buchwald (38) gehört zu den herausragenden deutschen Fußballern der ersten Hälfte der 90er – dank taktischem Verständnis und überragender Professionalität. Er bestritt zwischen 1984 und 1994 76 Länderspiele (4 Tore) für den DFB und war Weltmeister 1990. Er spielte für die Stuttgarter Kickers, den VfB Stuttgart (338 BL-Spiele, Meister 1984 und 1992) und die Furawa Red Diamonds. Seit Januar 1998 ist er beim Karlsruher SC, den er in die Bundesliga zurückführen will. Im Juli wird er dort Sportlicher Direktor. Buchwald lebt mit Familie bei Reutlingen. Vor der Abreise in sein letztes Trainingslager nach Zypern unterhielt er sich mit taz-Mitarbeiter Frank Ketterer über die Situation des deutschen Verbandsfußballs. Buchwalds Forderung: „Wir müssen offener für Neuerungen sein.“ Andererseits glaubt er, man könne auch mit Libero noch Weltmeister werden. In einer losen Folge von taz-Interviews zu diesem Thema hatte zuletzt der Ulmer Trainer Ralf Rangnick die Möglichkeiten der Viererkette erklärt („Geben Sie mir 16 Mittelstreckenläufer, und die können in vier Wochen ballorientierte Raumdeckung“). pu
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 90 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen