: Zur Geschichte Eritreas
1952 wurde die ehemals italienische Kolonie Eritrea nach einer Entscheidung der UNO als „autonome Einheit“ an Äthiopien angegliedert. Infolge massiver äthiopischer Repressionen formulierte sich 1961 bewaffneter Widerstand, den Kaiser Haile Selassie wiederum mit der Annexion Eritreas als 14. äthiopische Provinz konterte. Aus den Bergen des Sahel heraus, in denen alles für den Kampf Notwendige in Werkstätten hergestellt wurde, eroberten die KämpferInnen der Befreiungsfront EPLF (bis heute Fighter genannt und nicht Soldaten, weil sie nicht für Sold kämpften) das Land trotz schwerer Rückschläge, Bombenangriffe und Hunger. Im Mai 1991, nach dem Sturz des Mengistu-Regimes in Äthiopien, zogen sie umjubelt in Asmara ein. In einem Referendum stimmten die EritreerInnen 1993 für nationale Unabhängigkeit. C.W.
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