Zugunglück in Berlin: S-Bahn springt aus dem Gleis
Sechs Verletzte bei Zugunglück in Berlin-Reinickendorf. Zwei Waggons springen komplett aus den Schienen. Unfallursache unklar.
Berlin dpa/taz | Bei einem S-Bahnunglück in Berlin-Reinickendorf ist am Dienstag ein kompletter Zug entgleist. Dabei wurden sechs Menschen verletzt. Sie kamen mit Prellungen und ähnlichen Verletzungen in umliegende Krankenhäuser, sagte ein Feuerwehrsprecher. Er fügte hinzu, sie hätten alle großes Glück gehabt. Der Zug der S-Bahn-Linie 25 war zwischen den Bahnhöfen Tegel und Schulzendorf in Höhe Gorkistraße entgleist. Zwei Wagen seien komplett aus den Schienen gesprungen, sagte der Sprecher.
Rund 150 Rettungskräfte der Feuerwehr befänden sich am Unfallort, sagte der Sprecher. Daneben waren auch Kräfte der Bundes- und der Landespolizei im Einsatz. In der Bahn saßen rund 50 Fahrgäste.
Der Unfall ereignete sich aus noch ungeklärter Ursache um 11.43 Uhr. Zunächst wollten Experten dem Feuerwehrsprecher zufolge zum Unfallhergang ermitteln. Erst danach sollte die Unfallstelle mit den entgleisten Wagen geräumt werden.
Der Zugverkehr auf der Linie S 25 ist unterbrochen. Wie die S-Bahn auf ihrer Internetseite mitteilte, fahren ersatzweise Busse zwischen Tegel und Hennigsdorf in Brandenburg.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen
meistkommentiert