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Dass Plug-in-Hybride im realen Alltag mehr Sprit verbrauchen als auf dem Papier, das ist kein Geheimnis mehr. Nun aber hat eine neue Studie eines Fraunhofer-Instituts gezeigt, wie extrem die Diskrepanz ist: Im Durchschnitt schlucken Plug-in-Hybride viermal so viel Kraftstoff wie die Hersteller angeben. Das liegt nicht nur daran, dass die Hybridfahrzeuge (Batterieantrieb plus Verbrennungsmotor) nur selten elektrisch fahren. Sondern: Selbst im angeblichen Elektromodus verbrauchen die Autos viel Sprit. Ein „Schock“, sagt Studienautor Patrick Plötz – und neues Futter für alle, die kritisieren, dass die neue Kaufprämie der Bundesregierung auch für Plug-in-Hybride gilt.
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