piwik no script img

Zahl des Tages+61,8 Prozent

Mensch, immer diese Nörgler:innen, könnte man sagen – und fragen, ob die steigende Zahl an Ver­brau­che­r:in­nen­be­schwer­den mit der schlechten Stimmung im Land zu tun hat. Aber es gibt auch gute Gründe, warum bei der Finanzaufsicht Bafin 2023 61,8 Prozent mehr Beanstandungen eingingen als 2022. Der Großteil ging nämlich nur auf eine Bank zurück, die Postbank. Schuld war deren Mutterkonzern Deutsche Bank, dem es nicht gelungen war, den Postbankservice fehlerfrei auf die eigene Plattform umzuziehen. Spare­r:in­nen kamen nicht an ihr Geld, konnten nicht kündigen, warteten auf Bescheinigungen. Und: Gut für die blasse Bafin – sie hat sich als empathischer Kummerkasten etabliert.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 30 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen