: Wowereit kämpft ums goldene Reh
Berlin kämpft um die Bambi-Verleihung. Nach Überlegungen des Münchner Burda-Verlages, die Ausrichtung dieser Veranstaltung in eine andere Stadt zu verlegen, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD): „Ich setze mich persönlich dafür ein, dieses Topereignis hier zu behalten.“ Die Bambi-Verleihung am 21. November sei ein „voller Erfolg gewesen – für die Veranstalter, aber auch für Berlin“, betonte Wowereit. Kritik sei nirgendwo zu hören gewesen. Unabhängige Beobachter hatte vor allem der Michael-Jackson-Nasen-Double-Event am Rande der Preisverleihung fasziniert. Ein solches Spitzenereignis scheint für die ansonsten trostlose Hauptstadt wahrlich unverzichtbar. Zum Glück rückte auch der Geschäftsführer der Burda People Group, Philipp Welte, den Eindruck zurecht, die Überlegungen zum Standortwechsel richteten sich gegen Berlin: „Wir haben keinen Vorwurf an Berlin und wollen auch keine Anti-Berlin-Stimmung erzeugen.“ Aber auch bei der Formel 1 werde jedes Jahr neu verhandelt. DPA/TAZ
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