: Woidke will Kohle retten
Energieexpertin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) kritisiert die jüngsten Äußerungen von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zu Obergrenzen für erneuerbare Energien. Der Ökostrom dürfe nicht wegen fehlender Stromnetze „für die Tonne produziert werden“, hatte Woidke am Donnerstag gesagt. Kemfert kontert: „Die Stromnetze sind oftmals überlastet, weil zu viel Kohlestrom im Netz ist. Kohlekraftwerke werden nicht in ausreichendem Maße heruntergefahren.“ Gegen die Kohlepolitik der rot-roten Landesregierung protestieren seit Freitag mehr als 2.000 Menschen in der Lausitz. Sophie Schmalz
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