: Windräder für den Atomkonzern
BERLIN AFP/dpa ■ Der französische Atomenergiekonzern Areva, der unter anderem die Aufbereitungsanlage in La Hague betreibt, will den deutschen Windrad-Hersteller REpower Systems komplett übernehmen. Der mit einem Anteil von 30 Prozent größte Aktionär veröffentlichte gestern ein Übernahmeangebot für die restlichen 70 Prozent. Die Franzosen bewerten das Unternehmen mit 850 Millionen Euro. An der Börse schoss die REpower-Aktie um bis zu 27 Prozent in die Höhe. Areva ist der weltgrößte Anbieter von Atomtechnik und preist Atomkraft als umweltfreundliche Technologie, die das Klima schütze. Der Konzern will aber auch auf die wachsende Nachfrage nach erneuerbaren Energien vorbereitet sein. Vor allem bei Windkraftanlagen auf hoher See habe REpower einen technologischen Vorsprung.
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