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Wegen Mordauftrags vor Gericht

Vor dem Landgericht muß sich seit gestern eine 35jährige verantworten, die einen Mordauftrag gegen ihren Ehemann erteilt haben soll. Die Staatsanwaltschaft legte als Beweisstück ein Schreiben vom Juli '93 vor, wonach die Angeklagte einem „Herrn Richie“ 5.300 Mark für die Tötung ihres Mannes zahlen wollte, weil sie täglich von ihm gequält werde. Nach Aussagen der Frau hatte sie den angeblichen Mordauftrag auf der Rückseite einer Speisekarte tatsächlich unterschrieben. Der Text sei ihr vom Inhaber einer Sexfilmbar diktiert worden. Unter Alkoholeinfluß wollte sie ihren Frust gegenüber dem Ehemann loswerden. Wieder klar im Kopf, forderte sie das Schriftstück vergeblich zurück.

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