: Wasser in bar
■ „Bremer Umwelt Beratung“ gibt Tipps zu Regenwasser-Nutzung und Dach-Begrünung
Aus Wasser wird Geld – jedenfalls, wenn die Nutzer von Regenwasser beim Umweltressort den dort vorgesehenen Zuschuss beantragen. Denn Regenwasser lässt sich vielseitiger verwenden als für die Toilettenspülung und Blumen gießen, meint Silvia Schön von der Bremer Umwelt Beratung. Wer Regenwasser in seinen Haushalt einspeist, kann bis zu 45 der 125 Liter sparen, die der „Durchschnitts-Bremer“ pro Tag verbraucht. Und er entlastet Kanäle und Fleete
Auch Interessenten, die auf ihrem Hausdach eine „bunte Wiese“ anlegen möchten, steht die Umweltberatung bei. Ein grünes Dach sei nicht nur Blickfang und Lebensraum für Tiere, sondern mildere auch Temperaturschwankungen und schütze so das Dach vor der Witterung.
Bis zu 33 Prozent der Förderkosten übernimmt das Umweltressort. Die Fördergrenze liegt für Regenwasseranlagen und Dachbegrünungen bei 3000 Mark pro Antragsteller. Wer mehr Informationen haben möchte, kann sich an die „Bremer Umwelt Beratung e.V.“ unter der Telefonnummer 7070100 wenden.
Hier können Sie erfahren, welche Installationen durch Fördergelder finanziert werden und welche Rahmenbedingungen außerdem erfüllt werden müssen. taz
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen