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Was fehlt

Den Grünen die Bestechlichkeit. Weil die wahre Liste der von der künftigen Bundesregierung geplanten Maßnahmen zum Stopfen von Steuerschlupflöchern bis zur Unterzeichnung des Koalitionsvertrags unter Verschluß gehalten wird, greifen die JournalistInnen zu jeder List und alten Listen: Bis zu 10.000 Mark sollen sie MitarbeiterInnen der Grünen geboten haben, damit diese die Ergebnisse der Verhandlungen rausrücken. Die aber haben sich nach eigenen Angaben nicht korrumpieren lassen und wollen das auch weiterhin nicht tun. Alle Beschwerden aus Wirtschaft und Politik sowie alle Einzelfallberechnungen zum Steuerreformkonzept fußen so offenbar immer noch auf der zwei Jahre alten Liste von NRW-Finanzminister Schleußer und der Petersberger Liste, die die Vorschläge der alten Regierung enthält.

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