Was fehlt …: … der Penis der Künstlerin
Eine Stunde stand er, der Penis aus Keramik. Dann stolperte ein Mann schon während der Ausstellungseröffnung am 21. Oktober über das im Kunstpalais Erlangen ausgestellte Kunstwerk und zerstörte es. Aus der Eichel brachen mehrere Teile heraus.
Der Mann, der die Skulptur „I am not a Toy“ von Anna Maria Bieniek zu Fall brachte, war ausgerechnet einer der anderen ausstellenden Künstler. Penisneid? Provokation? Letzteres zumindest verneint der Künstler. Ihm sei außerdem ein entsetztes „Ich hab den Penis kaputt gemacht“ entfahren, als er, der vertieft war in einen Erklärungstext, seinen Fehltritt bemerkte.
Künstlerin Bieniek hofft, dass man es mit der Versicherung des Mannes klären kann und sie eine Entschädigung bekommt. Ein wenig habe sie den Penis repariert. Aber ein kleines Loch hat sie gelassen. (dpa, mbrs)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen
meistkommentiert