Was fehlt …: … ein neues Bildungssystem
In ganz Südkorea darf ab dem 14. September kein Kaffee mehr an Schulen verkauft werden. Das gilt für Schüler*innen und Lehrer*innen, an Grund- und an weiterführenden Schulen. Moment – kaffeetrinkende Grundschulkinder? Ja. Südkoreas Schulsystem fordert so viel Leistung, dass auch Kinder schon zu dem putschenden Heißgetränk greifen. „Die Neuregelung beabsichtigt, Kindern und Teenagern gesunde Essgewohnheiten näherzubringen“, sagte ein Minister laut Guardian. Deswegen wurden zuvor schon Energydrinks verboten, die bei Kids auch hoch im Kurs stehen. Woran es in Korea offensichtlich fehlt, ist aber nicht Koffein. Sondern ein neues Bildungssystem. (taz)
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