Was fehlt …: … schlechte Nachrichten
Endlich mal gute Nachrichten! Die spanische Touristenhochburg Platja d'Aro an der Costa Brava wird kein weiteres Anhängsel der Reihe Nizzawürzburgmünchenansbachrouen – obwohl sich Hunderte Urlauber bereits mitten in einem Terroranschlag wähnten und in Massenpanik ausbrachen. Aber, puh: Fehlalarm.
Denn die etwa 200 Menschen, die schreiend – angeblich auch auf deutsch – durch die Straßen liefen, waren Teil eines Flashmobs, bei dem die Teilnehmer so tun sollten, als seien sie Paparazzi und verfolgten einen Promi. Wusste halt sonst keiner. Und weil die Flashmobber dabei Kameras und Selfiesticks in die Luft reckten, dachten einige Passanten, es handle sich um Waffen.
Hunderte Menschen flohen, die Notrufnummer der Polizei brach zusammen, aber am Ende ging dann doch nochmal alles gut – außer für die fünf Deutschen, die von der Polizei festgenommen wurden, weil sie den Flashmob organisiert haben sollen. Felices vacaciones! (taz)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen
meistkommentiert