Was fehlt …: … ein Kiwi im OM-Finale
Während in Europa alle (naja, fast alle) auf die EM warten, ist das Kontinentalturnier am anderen Ende der Welt schon fast wieder vorbei. Bei der Ozeanien-Meisterschaft (OM) wird am Samstag das Finale ausgetragen und mit dabei ist auch der große Favorit, der Gigant im ozeanischen Fußball: Neuseeland.
Nur leider ohne Kapitän und Torjäger. Chris Wood von Leeds United zieht die Hochzeit seiner Schwester dem möglicherweise größten Erfolg seiner Fußballerkarriere vor. „Ich bin tief enttäuscht darüber, aber es geht nicht anders. Die Familie ist das Wichtigste“, sagte er. Immerhin hatte Wood im Halbfinale gegen Neu-Kaledonien noch das einzige Tor des Spiels erzielt.
Wer hingegen nicht fehlt, ist Gastgeber Papua-Neuguinea: Erstmals seit 43 Jahren ist das Land wieder im OM-Finale mit dabei. Im Halbfinale wurden die Salomon-Inseln 2:1 geschlagen. Wenn Papua-Neuguinea jetzt sogar noch das Finale gewinnt, darf es 2017 zum Confed Cup nach Russland fahren. Und Chris Wood? Treibt sich bestimmt wieder auf irgendeiner Familienfeier rum. (taz)
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