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Wannsee-Sanierung

Nach der abgeschlossenen Sanierung des Brandenburger Tores bemüht sich die Stiftung Denkmalschutz weiterhin um einen Auftrag zur Instandsetzung des Strandbads Wannsee. Der Berliner Senat prüfe derzeit die Bewerbungen, sagte das Vorstandsmitglied der Stiftung, Reinhard Müller, am Donnerstag. Man wolle wieder auf die Übernahme der Kosten durch Sponsoren setzen. „Wir müssen uns allerdings andere Formen als beim Brandenburger Tor überlegen.“ Die Kosten würden etwa bei zehn bis zwölf Millionen Euro liegen. Eine Vorlage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zu diesem Thema soll innerhalb der kommenden drei Wochen vom Senat behandelt werden. Der Zeitpunkt der Entscheidung stehe noch nicht fest, sagte eine Sprecherin. Der 550 Meter lange Bau des Strandbads am Großen Wannsee in Berlin-Zehlendorf wurde 1929/30 errichtet. Bereits 1908 wurde eine erste Anlage an gleicher Stelle eröffnet. Seit Beginn der 90er-Jahre plant der Senat die Sanierung. Bislang scheiterte das Renovierungsvorhaben an Geldmangel. DPA

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