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Wanderer im Revier

Spektakulärer Transfer bei Bullen im Ruhrgebiet

Wenn das mal gut geht! „Gelsenkirchens Polizeipräsident wechselt nach Dortmund“, meldete die Transfer-Agentur dpa am Mittwoch. Seit 2024 war Tim Frommeyer Oberbulle von „Herne-West“, wie die Dortmunder ihren Revierrivalen nennen, umgekehrt heißt Dortmund für Gelsenkirchener nur „Lüdenscheid Nord“. Genehmigt wurde der Wechsel durch den NRW-Innenminister Herbert Reul, der zwar Stillschweigen über die Ablösesumme für den 45-Jährigen bewahrte, aber meinte: „In Gelsenkirchen hat er in einem anspruchsvollen Umfeld gezeigt, dass er klar führen, Probleme anpacken und seiner Mannschaft den Rücken stärken kann. Genau so jemanden braucht Dortmund.“ Historische Vorbilder widersprechen: So wechselte Stan Libuda 1968 zum BVB, kehrte aber nach drei Jahren reumütig zu Schalke zurück. Besonders spektakulär war der Wechsel von Rüdiger Abramczik 1980. Der Stürmer berichtete später, dass er nach der Bekanntgabe des Transfers dummerweise sein Auto in Gelsenkirchen hatte stehen lassen, das daraufhin zerkratzt wurde. Und auch beim BVB war er nicht erwünscht. Die ersten drei Monate habe dann keiner Beifall geklatscht, erzählte Abramczik einmal. Wir wünschen Tim Frommeyer, dem Wanderer zwischen den Revierwelten, dennoch viel Glück auf!

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