piwik no script img

Vorzeitig gestoppt

■ Türkisches Militär verhindert Friedensfahrt

Diyarbakir/Frankfurt (AP/dpa) – Die türkische Regierung hat gestern eine Demonstrationsfahrt von rund 2.000 Friedensaktivisten ins Kurdengebiet gestoppt. Die Gruppe, darunter zahlreiche ausländische Politiker, Gewerkschafter und Menschenrechtler, wurde an der Weiterfahrt nach Diyarbakir gehindert, wo sie am gestrigen Antikriegstag für den Frieden werben wollte. Nur sieben Busse durften weiterfahren. In der Stadt wurden unterdessen 450 Menschen, die sich zur Begrüßung des Konvois versammelt hatten, festgenommen. Bericht Seite 7, Debatte Seite 10

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen