: Volmer reist nach Rom
Außenministerium verspricht Eltern der G-8-Inhaftierten, Vorwürfen gegen Polizei nachzugehen
BERLIN taz ■ Ludger Volmer (Grüne), Staatsminister im Auswärtigen Amt, wird nach Rom reisen, um die Vorwürfe gegen italienische Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit dem G-8-Gipfel von Genua auf politischer Ebene weiter zu verfolgen. Das versprach Volmer gestern bei einem Gespräch mit Vertretern einer Initiative der Eltern der Inhaftierten.
Die Eltern werfen der italienischen Polizei vor, ihre inhaftierten Kinder zu kriminalisieren. Sie trugen Volmer ihre Bedenken über die andauernde Untersuchungshaft und die bisher vorgelegten Belastungsindizien vor.
„Wir sind nicht unzufrieden mit dem Treffen“, sagte Jürgen Kunze, Koordinator der Initiative, der taz im Anschluss an das Treffen. „Herr Volmer hat glaubhaft versichert, dass er sich kümmern will“. YAS
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