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Vier Bieter für Braunkohle

FOSSILIEN Tschechen und Steag wollen Vattenfall

dpa/rtr/taz | Der Verkaufsprozess für die Braunkohlesparte von Vattenfall in Ostdeutschland kommt in Fahrt. Nach Informationen aus der Energiewirtschaft gibt es bislang vier Interessenten für die umstrittene Kohlesparte des schwedischen Staatskonzerns: Drei tschechische Unternehmen und eine Gruppe um den deutschen Konzern Steag. Gebote sammelt Vattenfall noch bis Weihnachten ein.

Nach eigenen Angaben will der teilweise staatliche tschechische Energiekonzern CEZ von Vattenfall die Tagebaue sowie die Braunkohle- und Wasserkraftwerke übernehmen. Neben ihm bietet auch der Energie­kon­zern Vršanská Uhelná mit, der dem Milliardär Pavel Tykačgehört. Auch die Finanzinvestoren EPH und PPF haben ein gemeinsames unverbindliches Angebot abgegeben, bestätigte ein EPH-Sprecher in Prag. Als vierter Bieter soll der deutsche Ener­gie­kon­zern Steag gemeinsam mit dem australischen Finanzinvestor Macquarie im Rennen sein. Steag habe eine „niedrige dreistellige Millionensumme“ geboten, hieß es. Vattenfall dagegen rechnet damit, dass seine ­deutsche Braunkohlesparte etwa 3 Milliarden Euro wert ist.

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