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Ver.di will mehr als 3 Prozent

BERLIN dpa ■ Ver.di strebt zwischen 3 und 4 Prozent höhere Einkommen für den öffentlichen Dienst an. Die Laufzeit für den Tarifabschluss soll auf 12 Monate festgelegt werden. Der Abschluss, der am 31. Oktober ausläuft, sah in 31 Monaten stufenweise Anhebungen von 2,0 und 2,4 Prozent vor. „Die Abschlüsse bei der Privatwirtschaft sind die Ziellinie, die wir erreichen müssen“, sagte Ver.di-Chef Frank Bsirske. Diese Forderungen seien nach den zurückhaltenden Abschlüssen der vergangenen Jahre „legitim“, sagte Bsirske. Er tritt erstmals als Verhandlungsführer für die 2,8 Millionen öffentlich Bediensteten an. Sein Verhandlungsgegner wird Bundesinnenminister Otto Schily sein. Eine Anhebung der Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst um 1 Prozent kostet den Staat nach Gewerkschaftsberechnung rund 650 Millionen Euro. Bei 3 Prozent und mehr wären dies also rund 2 Milliarden.