Vatikanstadt: Papst für sichere Fluchtrouten
Papst Franziskus hat Bemühungen um die Abweisung von Migranten und das Blockieren von Fluchtrouten als „schwere Sünde“ bezeichnet. In seiner wöchentlichen Audienz warnte Franziskus am Mittwoch vor „restriktiven Gesetzen“ und der „Militarisierung der Grenzen“ und forderte „sichere und legale“ Migrationsrouten. Das Mittelmeer und „einige Wüsten“ seien zu „Friedhöfen“ für Migranten geworden, beklagte der Papst. Der 87-jährige Franziskus ruft regelmäßig zu mehr Mitgefühl für Flüchtlinge auf, insbesondere für diejenigen, die versuchen, von Afrika über das Mittelmeer Europa zu erreichen. In Zeiten von Satelliten und Drohnen gebe es „Männer, Frauen und Kinder, die niemand sehen darf. Nur Gott sieht sie und hört ihre Schreie“, sagte der Pontifex. (afp)
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