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VBB dünnt Fahrplan aus

Der Brandenburger Regionalverkehr reduziert sein Angebot wegen fehlender finanzieller Mittel

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) streicht zum Fahrplanwechsel im Dezember einige Verbindungen am Wochenende und in den Randzeiten. So verkehre die Regionalbahnlinie RB27 auf dem Abschnitt zwischen Basdorf und Wensickendorf dann nur noch in den Hauptverkehrs­zeiten am Morgen und Nach­mittag, teilte der VBB mit. Am Wochenende entfielen die Züge komplett.

Der Verbund wies darüber hinaus darauf hin, dass die Deutsche Bahn keine VBB-Fahrausweise mehr auf einigen Fern­verkehrsverbindungen anerkenne. Das betrifft demnach ab Dezember 2025 die Strecken von Berlin nach Prenzlau und nach Elsterwerda sowie zwischen Potsdam, Berlin und Cottbus.

Stattdessen richtet der VBB auf den betroffenen Strecken neue Verbindungen ein. Zwischen Berlin und Elsterwerda fährt die Linie RE8 demnach in den Hauptverkehrszeiten montags bis freitags stündlich. Auf der Strecke Potsdam–Berlin–Cottbus gebe es bereits jetzt Zusatzzüge zum stündlich fahrenden RE2. Auf der Linie RE3 zwischen Berlin und Prenzlau fahren die Züge ab Dezember stündlich.

Als Grund für die Angebotsreduzierungen im Brandenburger Regionalverkehr verweist der VBB auf fehlende finanzielle Mittel. Diese reichten für eine vollumfängliche Finanzierung des bisher geplanten Schienenpersonennahverkehrs nicht aus“, hieß es.

Auch in anderen Bundesländern haben die zuständigen Verbünde deshalb bereits Verbindungen insbesondere in den Randzeiten gestrichen. Die sogenannten Regionalisierungsmittel – Geld, das der Bund den Ländern zur Finanzierung des Regionalverkehrs überweist – reichen demnach nicht aus, um die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Kosten für den Betrieb zu decken. (dpa)

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