: V-Leute: Böse will Bundesklärung
Bremen/Hamburg (taz/AFP) – Zwischen Innenpolitikern und Rechtsexperten ist nach einem Bericht des Spiegel ein Streit über den Einsatz von V-Leuten im Zusammenhang mit möglichen Straftaten entbrannt. So warnten CDU-Innenminister davor, den Spielraum weiter einzuschränken. Bremens Innensenator Kuno Böse sprach sich für eine „verbindliche Klärung“ durch den Bund aus, etwa einen Katalog, der aufführt, welche Straftaten V-Leuten erlaubt sind. SPD-Politiker hingegen mahnten, der Staat dürfe „weder Organisationen steuern noch zu Straftaten anleiten“.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen