: Umweltbank-Bilanz 2001
Beteiligung an der BkmU führt zu Fehlbetrag von 1,45 Millionen Euro. Ökologischer Immobilienfonds im Herbst
Die Umweltbank AG, Nürnberg, hat ihren Geschäftsbericht für 2001 abgeschlossen. Demnach gab sie im letzten Jahr Kreditzusagen für 180 Millionen Euro und finanzierte damit mehr als 1.800 Umweltprojekte, wie Passivhäuser, Wasserkraftwerke, Biolandwirte und Solaranlagen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg die Zahl der Kunden auf 27.734 (Zuwachs: rund 4.000), die Bilanzsumme um 50,8 Prozent auf 320,3 Millionen Euro.
Negativ schlägt zu Buche, dass die Bank mit 2 Prozent an der einstigen Bank für kleine und mittlere Unternehmen (BkmU AG) beteiligt ist, die im Mai insolvent wurde. „Auf Grund der vollständigen Abschreibung dieser Position und der Korrektur einer weiteren Forderung über eine Million Euro weist die Umweltbank einen Jahresfehlbetrag von 1,45 Millionen Euro aus“, heißt es im Unternehmen. Im Herbst 2002 will die Bank erstmals einen ökologischen Immobilienfonds anbieten und erwartet für das Gesamtjahr „wieder einen deutlichen Gewinn“. TAZ
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