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Überfischungs-StoppAngela Merkel will die Fische retten

Nord- und Ostsee sind leer gefischt. Die Bundeskanzlerin will die Plünderung auf hoher See stoppen. Am Mittwoch legt sie dem Kabinett eine Strategie zum Schutz der Meere vor.

Erst waren es die Eisberge in Grönland, jetzt sind Fische Merkels neues Lieblingsthema. Bild: ap

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3 Kommentare

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  • BW
    bernhard wagner

    @ emil: ich glaube, das geht nicht, weil Greenpeace nämlich, um unabhägiger zu bleiben, keine großen Spenden annimmt, soweit ich weiß. Aber sonst stimme ich zu. Auch Anne stimme ich zu und möchte ergänzen: Strömungsturbinen am Meeresgrund, die in wenigen Jahren sehr viel zur Stromenerzeugung aus Erneuerbaren Energien beitragen könnten, wenn sie nicht weiter vernachlässigt werden, diese Strömungsturbinen also sollten übrigens zum Schutz von Meerestieren mit Umhüllung mit sehr feinen Netzkonstruktionen konstruiert werden (auch wenn sie dadurch ein paar kWh weniger Strom liefern). Das gilt auch für Flüsse, wo sie ja auch einsetzbar sind.

  • A
    Anne

    wegen der zerstörung der fischgründe vor westafrika sollten die europäischen fischereiunternehmen, die das zu verantworten haben, mehrere milliarden euro entschädigung zahlen, in einen (unabhängig korruptionsüberwachten) fonds, der speziell z.b. der wiederzurückdrängung der sahara im senegal etc. dient (senegal verliert !jährlich 50.000 hektar an die wüste), vgl. das projekt http://de.wikipedia.org/wiki/Afrikas_Gr%C3%BCne_Mauer_im_Sahel

     

    und meeresschutzgebiete wie sie z. b. greenpeace schon lange fordert (z. b. zur regenerierung von fischbeständen) und dafür regionen in den weltmeeren erkundet hat, sollten auch von den eu staaten endlich bzw. stärker unterstützt werden.

  • E
    emil

    das ist auch mit ein erfolg von umweltorganisationen wie greenpeace, friends of the earth (bund), wwf, u.s.w. denn nur durch diesen druck werden politikmachende immer wieder aufgeweckt.

     

    es wäre da doch auch konsequent, greenpeace seitens der bundesregierung anzubieten, die kosten zu übernehmen, die angefallen sind für die versenkung der steine am sylter riff, um dort die grundschleppnetzfischerei zu verhindern und die zone als schutzgebiet zu sichern.