: Überfällig: Handbuch für Küster
Den Haag (dpa) – In den Niederlanden ist das erste „Handbuch für Küster“ erschienen. Es enthält durchweg nützliche Tips: So sollte das Taufwasser angewärmt sein, sonst erschreckt sich das Baby; die Bibel muß auf der richtigen Seite aufgeschlagen sein, damit der Pfarrer nicht blättern muß; und wenn die Orgel spielt, dürfen die Glocken nicht läuten. Der „kirchliche Hausmeister“ muß demnach ein Alleskönner sein: mit der Kirchenliturgie genauso vertraut wie mit Putztechniken, im Umgang mit Brautpaaren ebenso sicher wie mit einer Trauergesellschaft. Dank darf er nicht erwarten. „Wenn alles sauber ist und gut geregelt, sagt keiner was“, klagte der Verfasser gegenüber dem Algemeen Dagblad. „Erst wenn irgendwas nicht in Ordnung ist, weiß man den Küster zu finden. Traurig, aber wahr.“ Besonders oft beschweren sich Gläubige darüber, daß es in der Kirche zu kalt ist. Das Handbuch empfiehlt: 18 bis 20 Grad.
Nur noch 430 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen