USA/Nordkorea: Bombenstimmung nach Gesprächen
Bei der angestrebten atomaren Abrüstung auf der Koreanischen Halbinsel ist es zum offenen Dissens zwischen Nordkorea und den USA gekommen. Nordkorea warf US-Außenminister Mike Pompeo „gangstermäßige“ Methoden bei den Gesprächen in Pjöngjang vor. Der „entschlossene und feste“ Vorsatz Nordkoreas, das Atomprogramm aufzugeben, könne in Gefahr geraten. Pompeo wies die Kritik zurück und erklärte am Sonntag in Tokio, er werde sich weiter für eine Denuklearisierung einsetzen. „Der Weg, der vor uns liegt, wird schwierig sein, und wir wissen, dass Kritiker versuchen werden, unsere Erfolge kleinzureden“, sagte er. Nach Abschluss der zweitägigen Gespräche in Pjöngjang hatte Pompeo von Fortschritten „in fast allen zentralen Fragen“ gesprochen. (rtr)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen