: Transrapid: ein schnelles, aber sauteures Vergnügen
Für die Magnetschwebebahn Transrapid sind zwischen Hamburg und Berlin sieben verschiedene Streckenführungen geprüft worden. Dabei hat sich die Trasse zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und dem Berliner Westkreuz als besonders günstig erwiesen. Dies sagte der Wirtschaftsexperte Werner Rothengatter von der Universität Karlsruhe am Dienstag bei einer Anhörung des Verkehrsausschusses der Hamburger Bürgerschaft. Der Superzug würde die rund 300 Kilometer in 49 Minuten zurücklegen, 61 Minuten würde es dauern, wenn zwei Haltestellen in Billwerder/ Moorfleet und in Berlin-Spandau eingeplant würden. Man rechnet mit einer Verlagerung von fünf Millionen Autofahrten.
Bei der Anhörung der Experten ging es um Wirtschaftlichkeit, Verkehrseffekte sowie ökologische und städtebauliche Auswirkungen der Magnetschwebebahn. Die Bahn, die eine Höchstgeschwindigkeit von 500 Kilometern in der Stunde erreichen soll, würde für den Fahrgast ziemlich teuer: Um betrieblich rentabel zu werden, müßten die Fahrpreise über denen des ICE liegen, ging aus den Aussagen der Verkehrsexperten hervor. dpa
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