: Tödliche Mülltüten in Westspanien
PONTEVEDRA afp ■ Bei zwei rätselhafen Explosionen sind in Spanien zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden. Ein Paar starb nach Polizeiangaben gestern morgen in Redondela in der westspanischen Region Galizien, als eine vor der Haustür abgestellte Mülltüte explodierte. Im wenige Kilometer entfernten Ort Vigo wurden ein zwölfjähriges Kind und dessen Vater bei der Explosion einer Mülltüte vor einer Garage verletzt. Das Kind musste sich einer Notoperation unterziehen. Die Polizei schloss nach spanischen Agenturberichten einen Zusammenhang mit der baskischen Untergrundorganisation ETA oder mit der in Galizien gegründeten linksextremistischen Gruppierung Grapo aus. Vielmehr vermuteten die Ermittler einen Racheakt im Drogenmilieu. Die Region Galizien nördlich von Portugal gilt als Umschlagplatz für Drogen aus Lateinamerika.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen