: Telekom in Kasachstan
■ Telekom-Tochter DFKG in Rußland
Bonn (AFP) – Das erste Projekt zum Ausbau und Betrieb des Telekommunikationsnetzes in Kasachstan ist seit gestern unter Dach und Fach. In der Hauptstadt Alma-Ata unterzeichneten Telekom-Vorstand Gert Tenzer und der kasachische Postminister Igor Ulynnow einen Vertrag für eine weitgehende langfristige Zusammenarbeit. Die erste Stufe des 15-Millionen-Mark-Projekts umfasse unter anderem die Lieferung einer internationalen Vermittlung und einer Erdfunkstelle sowie den Bau einer 120 Kilometer langen Glasfaserverbindung bis 1994.
Das Joint-venture heißt „Dekatel“ und sitzt in Alma-Ata. Mindestens zehn Jahre soll die Zusammenarbeit dauern, anfallende Gewinne sollen in weitere Projekte reinvestiert werden. Die kasachische Seite ist mit 51 Prozent, die deutsche mit 49 Prozent beteiligt. Telekom stellt Geld, die zentralasiatische Republik Gebäude und Grundstücke zur Verfügung.
In Rußland soll Ende 1993 ein sogenannter Teleport in Betrieb genommen werden, auf dessen Einrichtung sich die Deutsche Fernkabel-Gesellschaft – eine Telekom-Tochter – mit dem russischen Telekom-Unternehmen verständigte. Dabei geht es um die Einrichtung eines Dienstleistungszentrums für private und geschäftliche Kunden, das via Satellit an das deutsche und internationale Telekommunikationszentrum angeschlossen wird.
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