taz🐾sachen: Teil der taz sein
Es gibt viel Kritik an der publizistischen Schwerpunktsetzung der jüngsten taz am Wochenende. Zwei Texte sind darin erschienen, die die Kolumne von Hengameh Yaghoobifarah vom 15. Juni inhaltlich kritisieren.
Diese Texte waren der Auftakt zu einer Debattenreihe. Meine Kollegin Barbara Junge schrieb dazu: Wir haben im Haus einen Konflikt. Und als pluralistisches Haus mit starken Meinungen verschweigen wir diesen nicht. Wir diskutieren miteinander. Dass dabei nicht alle gleich stark gehört werden, beschreibt wiederum Saskia Hödl in ihrem Beitrag zu der Debatte.
Parallel zu dieser Auseinandersetzung wurde unsere Kolleg*in zusehends zur Zielscheibe einer Hetzkampagne im Netz, teils befeuert durch die Regierungspartei CSU. Einige hatten den Eindruck, die taz würde ihre Autor*in alleinlassen. Zu keinem Zeitpunkt haben wir allerdings infrage gestellt, ob Hengameh Yaghoobifarah Teil der taz ist.
Es steht für uns außer Frage, dass wir uns hinter die Autor*in stellen und sie gegen Hass und Hetze verteidigen. Wir waren und sind in engem Austausch mit der Autor*in und haben ihr selbstverständlich auch rechtliche Unterstützung garantiert.
Katrin Gottschalk, Stellvertretende taz-Chefredakteurin
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