piwik no script img

Tagung für die Umwelt

Einigkeit unter den Ministern bei Hochwasserschutz und KKW-Mindeststandards. Dosenpfand weiter umstritten

FRANKFURT/ODER epd ■ Als Konsequenz aus der Flutkatastrophe will das Bundesumweltministerium bis Ende 2003 beschlussreife und international abgestimmte Maßnahmenpläne für die Elbe vorlegen. Diese wurden auf der Umweltministertagung in Frankfurt entwickelt und vom Bund nachdrücklich unterstützt. Des Weiteren einigten sich die Minister darauf, innerhalb der EU Mindeststandards für die Sicherheit von Kernkraftwerken einzuführen. Mehrere Entwürfe für entsprechende Richtlinien liegen seitens der EU bereits vor. Deutliche Meinungsverschiedenheiten gab es allerdings beim Thema Dosenpfand. Der bayerische Umweltminister Schnappauf befürchtet ein „Chaos“ durch die Vielzahl der pfandpflichtigen und pfandfreien Dosen und Flaschen. Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Baake betonte, dass dem Recht trotzdem Geltung verschafft werde, auch um das Vertrauen jener Teile der Wirtschaft zu rechtfertigen, die sich im Vertrauen auf geltendes Recht auf die Mehrwegwirtschaft umgestellt haben.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen