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Synagoge Erfurt: Ermittlungspanne

DRESDEN taz ■ Bei den Ermittlungen zum Brandanschlag auf die Erfurter Synagoge hat es schwere Pannen gegeben. Zwar konnten die Ermittler gestern die Tat aufklären. Die das Pessach-Fest feiernde jüdische Gemeinde war aber offenbar eine Woche lang akuter Gefahr ausgesetzt. Erst gestern wurde ein zweiter Brandsatz geborgen, der seit dem Anschlag vor einer Woche auf dem Dach der Synagoge lag. Am Mittwoch hatte der bereits in Untersuchungshaft sitzende Andreas J. sein Schweigen gebrochen. Seine Aussagen belasteten einen 17- und einen 18-Jährigen, die daraufhin festgenommen wurden. Nach Angaben von Thüringens Innenminister Christian Köckert (CDU) sei bei deren Vernehmung herausgekommen, dass nicht ein – wie bislang von der Polizei verlautet –, sondern zwei Molotowcocktails gegen die Synagoge geworfen wurden. Gestern Vormittag barg die Feuerwehr den zweiten Brandsatz, der in der Dachrinne gelandet war. reni

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