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Stürme auf Madagaskar

Unwetter über Südlichem Afrika weiten sich aus. Mosambik beklagt 500 Tote. Erster Staudamm leckt

ROM epd ■ Zwei Wirbelstürme haben auf Madagaskar, dem rund 400 Kilometer östlich von Mosambik gelegenen Inselstaat, mehr als 100 Tote gefordert und rund 10.000 Menschen obdachlos gemacht. Brücken, Straßen und große Teile der Kaffee-, Bananen- und Orangenplantagen seien zerstört worden.

Laut Regierung seien bis zu 560.000 Menschen von den Verwüstungen betroffen. Die Regierung in Mosambik zog gestern Bilanz. Fast 500 Menschen sind bislang durch das Unwetter ums Leben gekommen. Hilfskräfte rechnen, noch mehr Tote zu finden, wenn die Fluten zurückgehen. Im Norden des Landes kam es zu weiteren Überschwemmungen. 1.500 Menschen seien dort bereits evakuiert worden. Zu den neuen Überflutungen kam es durch große Wassermengen vom Stausee Kariba in Sambia.

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